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Thema: Jakobskreutzkraut

Wiesen und Weiden - frei von Kreutzkräutern

Aufgrund der enormen Ausbreitungskapazität des Jakobskreutzkrautes (JKK) ist es dazu in der Lage, Grünlandflächen zunehmend zu durchsetzen. Dies kann sich über eine überwiegende Verdrängung der Futtergräser bis letztendlich zur kompletten Verdrängung steigern. Jede dieser Pflanzen kann im Laufe eines Sommers bis in den Herbst hinein 150.000 Samen produzieren, die ca. 20 Jahre keimfähig bleiben. Darüber hinaus können die Pflanzen sich nach dem Schnitt auch über Seitentriebe im Wurzelbereich ausbreiten und so durch Nesterbildung eine erhebliche Fläche vereinnahmen.

Die Pflanzen enthalten Pyrrolizidinalkaloide (PA), welche im Stoffwechsel der Konsumenten leberschädigend bis tödlich wirken. Mathematisch entsprächen 2-3 Pflanzen in einem Ballen von etwa 250kg einen Anteil im ppm-Bereich. In der Praxis würde eine Aufnahme aus der Heuraufe nicht in diesem rechnerischen Anteil pro Tier erfolgen, sondern mit größter Wahrscheinlichkeit in Form ganzer Stängel pro Tier eine echte Gefahr darstellen.

Die Bekämpfung von JKK stellt sich für jeden als ausgesprochen schwierig dar: bleiben beim Herausziehen Teile der Wurzel im Boden, entwickeln sich daraus in kurzer Zeit vollwertige adulte Pflanzen. Durch Schneiden oder Mulchen der Pflanzen erzielen Sie ebenfalls keinen dauerhaften Erfolg. Auch kann eine extensive Bewirtschaftung (keine Düngung/kaum Pflege/an den Weidegrenzen/am Paddock) zu einem deutlichen Zuzug von Schadpflanzen wie dem JKK führen.Hier noch ein wichtiger Hinweis: Beim Einsatz von Düngemitteln müssen Sie unbedingt die Bestimmungen der Düngeverordnung beachten. Hierzu gibt Ihnen u. a. die in Ihrem jeweiligen Bundesland zuständige Landwirtschaftskammer kompetent Auskunft.

Das komplexe System des Anbaus und der Pflege unserer Pferdegras-Bestände mit dem Schwerpunkt der Schnittnutzung und Konservierung, einer moderaten Stickstoffdüngung sowie einem Phosphorgehalt von über 60mg/l im Boden verhindert, dass Jakobskreutzkraut überhaupt auf unseren Böden Fuß fassen kann.

Durch den hohen Kulturzustand unser Anbauflächen ist Köhne Pferdegras garantiert frei von Jakobkreutzkraut!

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